Über mich

 

Schon als Kind,  mit ca. 12 Jahren, habe ich angefangen, mich für Doggen zu interessieren. Da ich keinen eigenen Hund haben durfte (ich hatte aber immer Pflegehunde und bin jahrelang im Tierheim Feucht mit Hunden spazieren gegangen) habe ich wie besessen jeden Schnipsel über Doggen in einem Ordner gesammelt. Und ich habe mich auch schon darin versucht, Doggen zu zeichnen. Die Doggenzeitschrift uDD (unsere Deutsche Dogge, Clubzeitschrift des DDC) abonniere ich seit fast 20 Jahren. Und natürlich habe ich jedes im Handel verfügbare Buch über Doggen gekauft.

Erst mit 24 Jahren konnte ich mir meinen großen Traum erfüllen und mir meine erste eigene Dogge kaufen: Ludwig. Er ist leider im Juli 2016 von mir gegangen. Wegen ihm bin ich  in den Deutschen Doggen Club eingetreten, in dem ich nun seit fast 10 Jahren Mitglied bin. Mit Ludwig war ich über 5 Jahre aktives Mitglied in der DDC Ortsgruppe Pankegrund bei Berlin, habe mit ihm einige Hundeführerlehrgänge absolviert und bin Prüfungen gelaufen. Ich habe viele Halter und Züchter kennengelernt und einen Einblick hinter die Kulissen der „Doggenszene“ erhalten, in der es leider auch einige unschöne Dinge gibt. Allen voran: eine Hunderasse, die unter vielen gesundheitlichen Problemen leidet und nur eine durchschnittliche Lebenserwartung von 6,5 Jahren hat (siehe moderne Zucht) und ein großer Teil von Züchtern und Vereinsfunktionären, die diese Tatsache unter den Teppich kehren wollen. Auch das Aussehen der Dogge hat sich in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa stark Richtung Mastino verändert (siehe klassischer Typus). Im Laufe der Jahre habe ich angefangen, mich intensiv mit dem Thema Hundezucht zu beschäftigen.

Durch mein Studium der Umweltplanung mit Schwerpunkt Wildtier Management hatte ich auch schon einige Vorkenntnisse über Biologie, Zoologie und Genetik. Die durch mein zweites Studium (Film- und TV-Design in Berlin) erworbenen Fähigkeiten habe ich dazu genutzt, um mehrere Informationsfilme über verschiedene Probleme der Doggenzucht zu drehen, allen voran die erbliche Herzkrankheit DCM. Außerdem arbeite ich bereits seit vielen Jahren an der größten Datenbank weltweit für Deutsche Doggen mit: www.danesworld.de. Ich habe einige Artikel und Auswertungen geschrieben über Doggenzucht, die sowohl auf Danesworld, als auch im Magazin des Schweizerischen Clubs für Deutsche Doggen veröffentlicht wurden. All diese Bemühungen, über die Probleme dieser Hunderasse aufzuklären haben mich in Teilen der Doggenszene sehr unbeliebt gemacht, denn es gibt leider Menschen, die nicht zum Wohle der Hunde handeln, sondern lediglich ihren Geldbeutel und ihr eigenes Ego im Auge haben und sich gegen jede Form von Veränderungen mit Händen und Füßen wehren. Die Priorität in der Hundezucht sollte aber das Wohl des Tieres sein – und das der Welpenkäufer, denn diese leiden ebenfalls, wenn ihr Familienmitglied schwer erkrankt und frühzeitig stirbt. Ganz abgesehen von den enormen Kosten, die eine kranke Dogge verursachen kann. Die Deutsche Dogge ist – so wie jede Hunderasse – von Menschen geschaffen, ihr Schicksal liegt in unseren Händen. Die Hunde können nicht für sich selbst sprechen, darum müssen wir es tun, und dafür sorgen, dass sie ein gesundes und langes Leben führen können.

Mit meiner Doggenzucht „vom Irschener Winkel“ erfülle ich mir einen Kindheitstraum und ich hoffe, dass ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass diese wunderbare Hunderasse wieder etwas gesünder wird und wieder mehr dem Standard entspricht. 

Hier ein paar Ausschnitte aus meinem Doggenordner, den ich mir als Kind gebastelt habe und einige Kinderzeichnungen.